In Kooperation mit EPIZ – Zentrum für Globales Lernen in Berlin

Fortbildungen für Pädagog*innen

Die Veranstaltungen richten sich an Lehrer*innen, Referendar*innen, Lehramtsstudierende aller Fachrichtungen, Schultypen und Klassenstufen sowie pädagogisch Interessierte. Die Module bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln besucht werden.

Die Veranstaltungen sind inhaltlich neu gestaltet, so dass wir uns freuen würden, auch Teilnehmende aus dem letzten Jahr wieder begrüßen zu dürfen. 

 

Modul I

Die Fortbildung bietet einen Einstieg in die rassismuskritische Unterrichtsgestaltung anhand des Themas deutsche Kolonialgeschichte: Welche Bedeutung kommt dem Thema Kolonialismus im Schulunterricht zu und was hat Kolonialrassismus damit zu tun? Was ist Kolonialrassismus überhaupt und wie funktioniert er? Welche Rolle spielen diese Themen für eine rassismussensible Unterrichtsgestaltung? Thematisiert werden Ziele und Eckpunkte einer rassismuskritischen Unterrichtspraxis, die Kolonialismus und Kolonialrassismus zum Gegenstand hat, sowie Fallstricke, die diese Praxis kennzeichnen.

 

Termine:

Freitag, 28.04.2017, 14-18 Uhr

Freitag, 16.06.2017, 14-18 Uhr

Freitag, 08.09.2017, 14-18 Uhr

 

Modul II

Die aufbauende Fortbildung widmet sich der Bedeutung von Kolonialrassismus für die eigene Lebensrealität. Wir  wagen den Blick auf uns selbst: Was hat Kolonialrassismus mit mir zu tun? Wo begegne ich kolonialrassistischen Deutungsmustern und Handlungsweisen in der eigenen Bildungsarbeit und wie kann diesen entgegengewirkt werden? Wir werden die Vielschichtigkeit der eigenen Identität kennenlernen. Ziel ist die Selbstreflexion der eigenen gesellschaftlichen Positionierung und die Sensibilisierung für eigene Privilegien in der rassismuskritischen Unterrichtsgestaltung.

 

Termine:

Freitag, 05.05.2017, 14-18 Uhr

Freitag, 23.06.2017, 14-18 Uhr

Freitag, 15.09.2017, 14-18 Uhr

 

Modul III

Im Rahmen der aufbauenden Fortbildung werden Handlungsoptionen zur rassismussensiblen Unterrichtsgestaltung anhand der Themen Kolonialismus und Kolonialrassismus aufgezeigt. Dabei steht die Arbeit mit Unterrichtsmaterialien im Fokus. Wir üben ein, kolonialrassistische Deutungsmuster in Unterrichtsmaterialien aus einer postkolonialen und rassismuskritischen Perspektive zu erkennen sowie mit diesen produktiv-kritisch umzugehen. Formen der rassismussensiblen Gestaltung von Schulunterricht werden vorgestellt und gemeinsam erprobt.

 

Termine:

Freitag, 12.05.2017, 14-18 Uhr

Freitag, 30.06.2017, 14-18 Uhr

Freitag, 22.09.2017, 14-18 Uhr

  

Kosten: 20 Euro pro Veranstaltung

 

Anmeldung: Verbindliche Anmeldung über das Anmeldeformular per E-Mail an aric@aric.de bis eine Woche vor dem jeweiligen Fortbildungstermin.

Mit der Anmeldebestätigung erhalten Sie eine Rechnung für die Zahlung der Kursgebühr.

 

Referentinnen:

Josephine Apraku, Afrikawissenschaftlerin, und Dr. Jule Bönkost, Amerikanistin und Kulturwissenschaftlerin

Als erprobtes Schwarz-weißes Team führen die Referentinnen gemeinsam Veranstaltungen zu diskriminierungskritischer Bildungsarbeit durch.

 

Ort:

Verband für Interkulturelle Arbeit (VIA) Regionalverband Berlin/Brandenburg e. V., Petersburger Str. 92, 10247 Berlin

Nähe U-Bahnhof Frankfurter Tor (U5)

Die Veranstaltungen finden im Schulungsraum im 4. OG. statt (nur über Treppe zu erreichen).