Neuer Termin: Reflexionsseminar "Weiße Rassismuskritik in der Bildungsarbeit", 16.11.2018, 14-20 Uhr

Gute Absichten reichen nicht aus, um als weiße Person rassismuskritische Bildungsarbeit umzusetzen. Vielmehr bedeutet rassismuskritische Bildungsarbeit für weiße Pädagog*innen besondere Herausforderungen. Dazu gehört ganz wesentlich auch andauernde Selbstkritik und Reflexion. Das Seminar bietet hierfür einen Raum.

 

Das Seminar thematisiert mit Blick auf Bildungsarbeit, was es heißt, als weiße Person Rassismuskritik zu üben: Was bedeutet die Ausgangsposition “weiß” überhaupt für Kritik am Rassismus? Worin liegen die Schwierigkeiten und worin die Möglichkeiten, als weiße Person Bildungsarbeit gegen Rassismus zu leisten? Neben Fallstricken werden Handlungsoptionen aufgezeigt und das Konzept des Verbündet-Seins vorgestellt. Dabei hinterfragen wir die Bedeutung unseres Gefühlserlebens für das eigene rassismuskritische Vorhaben und das eigene Interesse am Vorgehen gegen Rassismus. Im Mittelpunkt stehen der produktive Umgang mit Abwehrverhalten und die Herausforderung, dass rassismuskritische Bildungsarbeit keinem Rezept folgt, das eine einfache Unterscheidung zwischen “richtig” und “falsch” erlaubt: Das Ziel ist die Sensibilisierung für das Spannungsverhältnis zwischen Stabilisierung und Destabilisierung von Rassismus, das Rassismuskritik aus weißer Perspektive kennzeichnet.

 

Das Seminar richtet sich an weiße pädagogische Fachkräfte und pädagogisch Interessierte. Es setzt die Bereitschaft zur kritischen Selbstreflexion voraus.

 

Verbindliche Anmeldung bis 31.10.2018 über das Anmeldeformular an aric[at]aric.de. Mit der Anmeldebestätigung erhalten Sie eine Rechnung für die Zahlung der Kursgebühr. 

 

Die Plätze sind begrenzt und werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben.

 

Kosten: 40 EURO 

 

Referentin: Dr. Jule Bönkost, Amerikanistin, leitet zusammen mit Josephine Apraku das IDB | Institut für diskriminierungsfreie Bildung in Berlin. Seit 2016 führt sie das Bildungsprojekt „Hier und Jetzt! Kolonialismus und Kolonialrassismus im Unterricht“ beim Antirassistisch-Interkulturellen Informationszentrum ARiC Berlin e. V. durch. Die Referentin ist weiß positioniert.

 

NEUER Ort: Malplaquetstraße 13a, 13347 Berlin (Hinterhaus im Erdgeschoss). Nahe der U-Bahnhöfe Leopoldplatz (U9), Seestraße (U6) und Nauener Platz (U9)

 

In Kooperation mit dem IDB | Institut für diskriminierungsfreie Bildung

Fortbildungen für Lehrkräfte "Kolonialismus und Kolonialrassismus im Schulunterricht" 2019

Die dreiteilige Fortbildungsreihe wird drei Mal durchgeführt. Hier gehts zu allen Informationen und Terminen.

 

Verbindliche Anmeldung per E-Mail an aric[at]aric.de bis eine Woche vor dem jeweiligen Veranstaltungstermin.

 

Termine 1. Durchlauf

Modul I: Samstag, 01.06.19, 10-14 Uhr

Modul II: Samstag, 01.06.19, 14-18 Uhr 

Modul III: Sonntag 02.06.19, 10-14 Uhr

Ort: Malplaquetstraße 13a, 13347 Berlin (Hinterhaus im Erdgeschoss). Nahe der U-Bahnhöfe Leopoldplatz (U9), Seestraße (U6) und Nauener Platz (U9)

Teilnahmebeitrag pro Modul: 20 EUR, die vor Ort in Bar zu entrichten sind.

Referentinnen: Josephine Apraku und Dr. Jule Bönkost

Projektbroschüre Hier und jetzt! Kolonialismus und Kolonialrassismus im Schulunterricht 2017

Hier gehts zur Projektbroschüre 2017 (pdf).

Die Broschüre wendet sich an Lehrer*innen und Multiplikator*innen der (außer)schulischen Bildungsarbeit und gibt Anregungen zum kritischen Umgang mit Kolonialismus und Kolonialrassismus im Unterricht. Neben einem Beitrag von Jule Bönkost zu kritischen Zugängen zu Kolonialismus und Kolonialrassismus im Schulunterricht, einem Überblick über das Programm 2017 und Teilnehmendenberichten befassen sich Paula von Gleich und Samira Spatzek am Beispiel des Projektes „Das Gewebe der Sklaverei: auf den Spuren transatlantischer Versklavung in Bremen“ damit, wie das Thema Kolonialismus und Kolonialrassismus praktisch bearbeitet werden kann.

Aktueller Buchtipp

 

Unsere monatliche Buchempfehlung zu den Themenbereichen Diskriminierung, Rassismus und Bildungsarbeit

 

mehr Information...

Tage des Interkulturellen Dialogs 2003-2014

Im Herbst 2014 fanden zum letzten Mal die Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs statt.

 

Wir danken ALLEN, die 12 Jahre lang die Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs mit ihrem Engagement möglich gemacht haben!

=> Weitere Informationen dazu...

 

Die Veranstaltungsreihe stand 2014 unter dem Motto

"JEDER ERFOLG HAT EINE GESCHICHTE"

 

Einen kurzen Einblick gibt unser kurzer
Rückblick und Dank an alle Teilnehmenden - pdf

(vom 15.12.2014)

 

Ausführliche Berichte sind nun in der Dokumentation 2014 erschienen. (März 2015, pdf)

Praktika

ARiC Berlin bietet zur Zeit keine Praktikumsplätze an.
Wir strukturieren unsere Arbeit neu.

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Quelle: http://www.aric.de/aktuelles/