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ARiCBase

Online-Recherche im Informationsservice ARiCBase: die Mediendatenbank basiert mit an die 55.000 Einträgen auf dem Bestand der Mediathek der RAA Berlin. Die Mediathek wurde im September 2014 allerdings aufgelöst, so dass nur noch zu Quellangaben recherchiert werden kann. 

Buchtipp im August

Rassismuskritik und Widerstandsformen

herausgegeben von Karim Fereidooni und Meral El

 

Rassismus ist ein globales Phänomen, das nicht vor nationalen Grenzen halt macht. Als historisch spezifische Machtwirkung passt sich Rassismus jedoch lokalen Gegebenheiten an. Die unterschiedlichen nationalen Kontexte des Rassismus schreiben sich in die Funktionsweise von Rassismus – als wandelbares Ordnungsprinzip – jeweils in besonderer Weise ein. Nicht nur das Funktionieren von Rassismus, sondern auch Widerstand gegen ihn gilt es deshalb kontextsensibel zu betrachten, wenn beides im Hinblick auf die Wirkweise angemessen verstanden werden soll. Wiederum dürfen die rassistischen Diskurse und Widerstandsformen in den verschiedenen nationalen Kontexten für ein solches Verstehen nicht isoliert voneinander betrachtet werden. Denn sie sind miteinander verwoben und stützen bzw. bedingen sich in ihrer Entwicklung gegenseitig.

 

Der von Karim Fereidooni, Juniorprofessor für Didaktik der Sozialwissenschaftlichen Bildung an der Ruhr-Universität Bochum, und der Berliner Kultur- und Sozialwissenschaftlerin Meral El herausgegebene Sammelband untersucht diesen komplexen Zusammenhang von Rassismus und Widerstand in nationalen und transnationalen Kontexten. 

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Buchtipp im Juli

Bildung – Intersektionalität – Othering. Pädagogisches Handeln in widersprüchlichen Verhältnissen

von Christine Riegel 

 

Pädagogisches Handeln ist in Macht- und Herrschaftsverhältnisse verstrickt. Selbst eine Bildungspraxis, die die vorherrschenden sozialen Ungleichheitsverhältnisse kritisch hinterfragt, ist in diese Verhältnisse verwoben. Das stellt Bildungsarbeit vor große Herausforderungen. Diese Herausforderungen werden in erziehungswissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit Differenz und Ungleichheit diskutiert. Dabei stehen zumeist einzelne Diskriminierungsverhältnisse, wie z. B. Rassismus, im Mittelpunkt. Es geht um das Involviertsein aller an der pädagogischen Praxis beteiligten Akteur*innen wie der Bildungsinstitutionen in Differenz- und Dominanzverhältnisse sowie um die Möglichkeiten für Überschreitungen der Verhältnisse. Christine Riegel, Professorin an der Pädagogischen Hochschule Freiburg, erweitert diese Diskussion um eine intersektionale Analyseperspektive, die die interdependente Überlagerung verschiedener gesellschaftlicher Unterdrückungs- und Machtverhältnisse in den Blick nimmt.


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Buchtipp im Januar

Zur Konstruktion des Rassediskurses im Englisch-Schulbuch

von Jule Bönkost

 

Die Auseinandersetzung um aktuelle Schulbuchinhalte gewann in den letzten Jahren in Deutschland zunehmend an Bedeutung. In die Kritik geraten sind dabei unter anderem die fehlende Darstellung unterschiedlicher geschlechtlicher Lebensweisen, die anhaltende Rekonstruktion geschlechtsspezifischer Rollenkonstruktionen und die Wiedergabe rassistischer Stereotype.

Bönkosts Beitrag untersucht Rassismus in Englisch-Schulbüchern. Mit einem diskursanalytischen Ansatz geht die Autorin dabei weit über eine Beschreibung von Inhalten hinaus. Sie nimmt an, dass sich Rassismus als gesamtgesellschaftliches Phänomen auch in Schulbüchern niederschlägt und erforscht, wie dies geschieht. 

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